Auszug aus einem Interview mit dem Tages-Anzeiger und dem Betreiber Jens Gloor:
Ihr Partner Carlos Garotta schrie gestern, Mauch hasse Gays. Sollte sie als Lesbe nicht gegen homophobe Reflexe gefeit sein?Die Stadt soll die notwendigen Unterlagen für den Betrieb verlegt und erst - nachdem den beiden das Geld ausgegangen war - plötzlich wieder gefunden haben. Den beiden Betreibern der Bar soll dadurch ein großer finanzieller Schaden entstanden sein.
Sie müssen wissen, dass es zwischen Schwulen und Lesben nicht viele Schnittpunkte gibt. Viele Lesben verhalten sich eher männlich und finden Schwule, mit ihrer weiblichen Seite, nicht so toll. Wir teilen zwar gewisse Anliegen mit der lesbischen Community, aber im Alltag gibt es einen gewissen Gap zwischen den beiden Lagern. Auch im «Nervous» mussten wir das trennen. Am Lesbian Tuesday waren jeweils nur Frauen zugelassen. Aber klar, mein Mann war gestern sicher ausser sich. Carlos ist sehr emotional, ihn hat die ganze Sache stark mitgenommen. Er hat zwei abgebrochene Zähne, die er immer wieder mit Sekundenkleber reinleimen muss, weil wir kein Geld für den Zahnarzt haben.
Obwohl die Stadt bereits ein gewisses Mitverschulden und Schlamperei eingestanden haben soll, verweigert die Bürgermeisterin jedes Gespräch. Sie fühlt sich durch das Vorgehen der beiden Schwulen beleidigt und will erst eine Entschuldigung für deren Verhalten.
| < Zurück | Weiter > |
|---|


































